Klasmann-Deilmann reduziert CO2-Emissionen in Substraten
In seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2025 unterstreicht Klasmann-Deilmann seine fortwährenden Bemühungen um Umwelt- und Sozialverantwortung. Das Unternehmen verzeichnet signifikante Fortschritte beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe und bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen in der Kultursubstratproduktion. Dieser zehnte Bericht seit der Einführung im Jahr 2013 beleuchtet die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung des Unternehmens.
Ein zentrales Ziel des Unternehmens ist die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Klasmann-Deilmann konnte den Product Carbon Footprint (von der Wiege bis zur Bahre) zwischen 2013 und 2025 um bemerkenswerte 33 % senken. Dieser Erfolg ist maßgeblich auf den verstärkten Einsatz alternativer Ausgangsstoffe wie Holzfasern, Grünkompost und Kokos sowie innovativer Materialien wie Sphagnum und Biokohle zurückzuführen. Bis 2030 strebt das Unternehmen an, den Anteil dieser alternativen Rohstoffe auf 50 % der Gesamtproduktion zu erhöhen, was ein ehrgeiziges Wachstumsprogramm darstellt. Gleichzeitig wird der geschützte Anbau von Sphagnum weiter ausgebaut, um diesen zukunftsweisenden Rohstoff als hochwertige Torfalternative in mehr Anwendungen verfügbar zu machen. Trotz eines leichten Anstiegs des Corporate Carbon Footprint (vom Ursprung bis zum Kunden) seit 2024, bedingt durch das wirtschaftliche Wachstum, konnte dieser zwischen 2013 und 2025 insgesamt um 12 % reduziert werden, während die Absatzmengen im gleichen Zeitraum um 30 % stiegen.
Die Umstellung auf nachhaltigere Produktionsweisen erfordert erhebliche Investitionen in neue Unternehmenseinheiten, die Modernisierung von Produktionsstätten und eine kontinuierliche Anpassung des Produktportfolios. Geschäftsführer Jan Astrup betont, dass Klasmann-Deilmann in einem Bereich erfolgreich ist, in dem die Erwartungen von Politik und Gesellschaft besonders hoch sind. Das Ziel ist eine umfassende Umstellung von Torf auf nachwachsende Rohstoffe, um die Emissionen aus der Gewinnung und den Substraten deutlich zu senken. Geschäftsführer Damian Ikemann unterstreicht, dass alle Schritte dieser Transformation mit der notwendigen Sorgfalt erfolgen, um sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung und der Fokus auf Nachhaltigkeit bei Klasmann-Deilmann zeigen, wie Unternehmen proaktiv Verantwortung für die Umwelt übernehmen und durch Innovationen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Diese Bemühungen sind ein leuchtendes Beispiel dafür, dass ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können und ermutigen andere, ähnliche Wege zu beschreiten. Indem Klasmann-Deilmann auf erneuerbare Ressourcen setzt und den CO2-Ausstoß reduziert, trägt das Unternehmen maßgeblich zu einer grüneren Zukunft der Gartenbaubranche bei und demonstriert, dass nachhaltiges Handeln nicht nur notwendig, sondern auch ein Wegbereiter für langfristigen Erfolg ist.